deutsch
|
english
Allgemeine Geschäftsbedingungen für arlanguages – Inh. Alexandra Rieb
1. Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für alle Aufträge/Verträge die von Alexandra Rieb, in folge Verwenderin genannt, übernommen werden, sei es für Übersetzungen, Lektorat oder Tonaufnahmen. Mit der Auftragsbewilligung erkennt der Auftraggeber diese AGB.
(2) Der Auftraggeber ist für die Zahlung des Auftrags in jedem Fall verpflichtet unabhängig von Zahlungen von den Endkunden.
2. Umfang der Übersetzung, Lektorat oder Tonaufnahme
(1) Die Übersetzung, Lektorat oder Tonaufnahme wird von der Verwenderin nach Ihrer besten Wissen und Gewissen und in Rahmen deren Kenntnisse sorgfältig bearbeitet.
(2) Sonderwünsche und besonderen Arten der Ausführung setzen eine ausdrückliche schriftliche Vereinbarung voraus. Fehlt diese werden die Aufträge im Rahmen des Üblichen bearbeitet. Das heißt: es wird ins Britische Englisch übersetzt/lektoriert, generell nach dem Rechtschreiben von Oxford English Dictionary (erster Eintrag), in Microsoft Office Word erfasst mit Schriftgrad 12 in Schriftart Arial und 11/2 Zeilen Abstand. Die Normzeile zur Abrechnung ist 55 Zeichen mit Leerzeichen von der Ausgangssprache - in Word ausgerechnet. Besondere Ausführungsarbeiten wären zum Beispiel Amerikanisches Englisch, Layout (Formatierung und Software) usw.
(3) Der Auftraggeber verpflichtet sich zur Mitwirkung die erforderlich ist um den Auftrag auszuführen. Kommt der Auftraggeber dieser Pflicht nicht nach, ist die Verwenderin berechtigt die Ausführung des Vertrags/Auftrags abzulehnen bzw. abzubrechen. Voraussetzung ist eine schriftliche Ankündigung der Verwenderin. Im Fall eines berechtigten Abrechen des Auftrags bleibt der Auftraggeber zu vollständiger Vergütung verpflichtet.
(4) Der Auftraggeber hat den Empfang der Leistung schriftlich zu bestätigen (Abnahme).
(5) Sollte der Übersetzungs/Lektoratsauftrag höher als € 250 sein, sind Teilzahlungen zu erledigen, nach Übergabe des Teils, der € 250 erreicht hat. Wenn eine Übersetzung zum Beispiel € 500 kostet, dann wird der Teil bis zum €250 bearbeitet und die Rechnung erstellt. Erst nach Bezahlung dieses Teils wird der nächste Teil bearbeitet, insoweit hat die Verwenderin ein Zurückbehaltungsrecht hinsichtlich der bereits erbrachten Leistung, und ein Leistungsverweigerungsrecht hinsichtlich der noch nicht erbrachten Leistung.
3. Termineinhaltung und Rücktritt
(1) Die Verwenderin verpflichtet sich den vereinbarten Termin soweit möglich einzuhalten. Bei Vorliegen besonderer nicht im Verantwortungsbereich der Verwenderin liegenden Gründen ist einen Schadenersatz wegen nicht termingerechter Leistung ausgeschlossen.
(2) Eine Rücktritt des Auftraggebers ist nur in Einvernehmen der Verwenderin zulässig. Im Falle eiliger Aufträge die in einem Tag bearbeitet werden müssen ist ein Rücktritt ausgeschlossen.
(3) Im Falle einer Erkrankung oder im Falle höheren Gewalt ist die Verwenderin berechtigt vom Vertrag zurückzutreten. Ein Schadenersatzanspruch des Auftraggebers ist in diesem Fall ausgeschlossen.
4. Honorar
(1) Das Honorar ist vor der Auftragsgabe zu vereinbaren und kann auf der Basis von Zeilen, Wörter, Zeit (Minuten, Stunden) oder Pauschal vereinbart werden. Das vertraglich vereinbarte Honorar versteht sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Rechnung ist generell innerhalb von vierzehn Tagen zu bezahlen.
(2) Sofern das vereinbarte Honorar nicht fristgerecht bezahlt wird erhebt die Verwenderin für die Erstellung und Versendung einer Mahnung ein Pauschalaufwendungsersatz von € 10.
5. Haftung und Gewährleistung
(1) Ist der Auftraggeber ein Verbraucher, ist eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit der Verwenderin ausgeschlossen.
(2) Ist der Auftraggeber ein Unternehmer sind Schadenersatzansprüche wegen Schlechterfüllung für den Fall ausgeschlossen, dass der Auftraggeber die vereinbarte Leistung vorbehaltlos angenommen hat im Sinne von 2(4).
(3) Nimmt der Auftraggeber die vereinbarte Leistung als nicht Vertragsgemäß im Sinne nach 2(4) nicht ab, ist die Verwenderin berechtigt drei Nachbesserungsversuche durchzuführen.
6. Vertraulichkeit
Die Verwenderin verpflichtet sich die zur Ausübung des Auftrags anvertraute Information vertraulich zu behandeln.
7. Mitwirkung Dritter
Die Verwenderin ist berechtigt mit der Ausführung des Auftrages zu betrauen oder den Auftrag oder Teile des Auftrages an Dritte zu vergeben.
8. Urheberrecht und Eigentumsvorbehalt
(1) Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die Übersetzung Eigentum der Verwenderin.
(2) Die Verwenderin behält das Urheberrecht. Ihr Name soll als Übersetzerin erwähnt werden.
9. Anwendbares Recht
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand ist Freiburg.
(3) Nebenabreden und sonstige Absprachen bedürfen der Schriftform.
10. Salvatorische Klausel
Die Wirksamkeit dieser Auftragsbedingungen wird durch die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine gültige zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Ergebnis bzw. dem angestrebten Zweck möglichst nahe kommt.
Freiburg, den 9. Oktober 2007
